Der Kunde hat sich entschieden. Er klickt auf 'Jetzt kaufen'. Vor ihm öffnet sich ein langes Formular.
Vorname, Nachname, Adresse, Stadt, Postleitzahl, Telefon, Anmerkung... Beim fünften Feld bricht er ab.
Das Problem lag nicht am Produkt. Es lag am Weg zur Zahlung.
Warum ein komplizierter Checkout Kunden zum Abbruch bringt
Der Kunde hat die Entscheidung bereits getroffen, bevor er das Formular sieht. Jeder zusätzliche Schritt danach ist eine Gelegenheit, es sich anders zu überlegen.
- zu viele Felder wirken wie Zeitverschwendung
- eine Pflichtregistrierung vor dem Kauf schreckt viele Kunden ab
- unklare Versandkosten am Ende wecken Misstrauen
Was den Checkout am meisten verlangsamt
Überflüssige Felder. Es werden Informationen abgefragt, die für die Bestellung gar nicht nötig sind.
Pflichtregistrierung. Der Kunde muss ein Konto anlegen, bevor er überhaupt bezahlt.
Versteckte Kosten. Die Versandkosten erscheinen erst ganz am Ende, überraschend.
Wie der Checkout vereinfacht wird
- Kauf als Gast, ohne Pflichtregistrierung
- nur die wirklich nötigen Felder im Bestellformular
- der Gesamtpreis inklusive Versand von Anfang an klar sichtbar
Ein reales Beispiel
Ein Shop hatte guten Traffic, aber wenige abgeschlossene Bestellungen. Nach der Vereinfachung des Checkouts:
- die Zahl der Schritte bis zur Zahlung wurde halbiert
- der Kauf als Gast wurde möglich
- die Zahl abgeschlossener Bestellungen stieg deutlich
Gleiche Kunden, gleiche Produkte — nur ein kürzerer Weg zu 'Bestellen'.
Was als Nächstes zu tun ist
Wenn du guten Traffic, aber schwache Verkäufe hast, prüfe, wie viele Schritte dein Checkout hat. Ein kürzerer Weg zur Zahlung bedeutet fast immer mehr Bestellungen.